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zug

der zug war laut, etwas unbequem, aber durchaus eine angenehme reisemoeglichkeit, wenn man das letzte frankreichfahren mit dem auto noch im hinterkopf hat. nach spandau fanden wir uns im fahrradabteil und nahmen unsere "ersatz"droge, einen erdbehrtrunk(40%) mit einem schuss limone und "kristallklarem" wodka gemischt. beim einkaufen dachte ich mir, dass, wenn schon alkohol, dann einen designerdrink - war sehr lecker.

irgendwann nach hanover wurden wir dann zwecks zusteigender fahrradfahrer aus dem abteil vertrieben, was zwecks der lautstaerke der fahrgeraeusche auch dringend noetig war. also ohne lang zu warten einen metroplatz genommen, ein dab fuer jeden und ein paeckchen nicknuts. das bier haben wir dann nochmal nachfuellen lassen, und sind dann ermuedet entschwunden, als das bahnpersonal sich warmes abendbrot eingeholfen hatte.

in meiem sitzabteil war ruhe, wenig platz doch der alkohol verhalf mir dann doch zu einigen stunden unruhigem schlaf. um 6 ging dann die familie und ich konnte mich entspannt ueber 3 sitze legen und wachte eine stunde vor paris auf, unterhielt mich mit dem uebriggebliebenem abteilpartner, stieg aus und fand mich in der pariser metro und kurze zeit spaeter in meinem "wochenend" sitz wieder.

ankunft

Der magen knurrte, also mussten wir dem kuehlschrank eine gewisse fuelle geben indem wir einen supermakrt aufsuchten. man braucht zwar nicht mit den menschen zu reden, doch dafuer steht man vor gewaltigen problemen, wenn man nach bestimmten produkten sucht. nach einem leckerem fruehstueck legte sich eric hin, und ich wand mich dem rechner entgegen, nicht um zu arbeiten, sondern zu spielen bis eric wieder erwachte.

nachmittagsgestaltung

darauf sind wir in den naechsten groesseren zu fuss erreichbaren park gegangen, haben uns eine decke mitgenommen und in den schatten eines baumes gelegt, leute beim sport beobachtet und eric zeitung gelesen und ich versucht zu malen. doch schon nach den ersten 3 skizzen ueberfiel mich muedigkeit der ich sofort stattgab. ich erwachte an einem wunderschoenen ort, viel gruen, leute die angenehm miteinander umgingen...ach ja der park - und es war kein traum:)

Auf dem rueckweg haben wir uns dann noch um unser abendessen und fruehstueck gekuemmert, sehen gerade dicke orangegefaerbte wolken den strahlenden himmel ueberwaeltigend die stadt ueberdecken und werden jetzt das bereitete mahl zu uns nehmen.