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12 medialisten unterwegs
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[Zurueck aus dem Jungel]
Manometer tuen mir die Fuesse weh (und die Waden).
Aber erstmal HaLLo an alle !!!
Ja nun sind wir wieder in LaPaz und alles ist vorueber.
Was vorueber ist ?
Der Pflanzenreichtum, die Fluesse durch den Jungel, das Abendessen am Feuer,die vielen Tiere (Voegel, Affen, Froesche, Reptielen, Isekten besonders die Schmeterlinge in allen Farben und Groessen und die Spuren der Tiere die wir nicht gesehen haben) und die nicht enden wollende Gereaeuschkulisse der Tiere des Wasssers und des Windes in den Blaettern der Baeume. Ausserdem sind die Wanderrung quer durch Unterholz mit Machete und Seil und Eric's Uebersetzungen, der Erklaerungen unserer Fuehrer zu allem was da um uns herum war, zu ende.
Ja es waren vieleicht nur zwei Tage aber es hat mir wirklich freude spass bereitet und es war zu dem sehr interressant.
Was zum glueck vorueber ist sind die ewig langen Busfahrten die mir nun wirklich keinen Spass bereitet haben (Laaannngggwwweeeiiillliiig!!!)
Naja nun hier zurueck noch einkaufen gewesen (Nicole faehrt ja morgen) und auf dem Rueckweg !!!SCHOCK!!! da laeuft uns ein Typ im strammen Schritt und in kompleter SS-Uniform entgegen. Eric meinte er sei auch auf dem richtigen Weg zum Restaurant Adolf Hitler (gruselig oder?). Aber Bolivien ist nunmal eines der haupt Exil-Laender fuer Nazis nach 45´ gewesen. Die Spuren sieht man also heut noch.
OK das war´s mal wieder von mir hier.
Viele Gruesse an Alle von mir Hannes
Ich weiss nicht ob >Eric und Nicole< heut noch Schreiben werden ;)
[flusslaeufe.]
hallo liebe daheimgebliebene!
Ja wir haben es geschafft. Am naechsten morgen, der fuer unsere Verhaeltnisse erst relativ spaet begann (Hannes war auf unseren Rhytmus noch nicht so ganz eingepegelt), gingen wir erst einmal in einem noblen Café fruehstuecken (wieder eine Eigenart, die Hannes einfuehrte), bevor wir uns auf die Suche nach einem Bus in den Dschungel machten. Also gut der Bus sollte uns an den Rand des Nationalparkes in ein Dorf namenns Buena Vista bringen, von wo aus es in den Urwald gehen sollte. Das mit der Suche entwickelte sich als eine kleine Stadttour, denn man hatte einen neuen Busbahnhof errichtet, der genau am anderen Ende der Stadt war. Nun gut letztendlich stiegen wir gegen Mittag in den Bus, um ihn am Nachmittag wieder zu verlassen.
In Buena Vista angekommen beschlossen Hannes und ich die Suche nach einem Hotel Eric zu ueberlassen und setzten uns erst einmal in den wirklichen schoenen Park auf dem Plaza. Ueberhaupt gefiehl uns das Dorf richtig gut, denn es gab nicht so viele Geschaefte und damit Leute, die einem staendig was verkaufen wollten. Auch der Tourismus bezueglich Restaurants und Hotels hielt sich stark in Grenzen.
Nachdem Eric uns "Hotel Nadja" gezeigt und wir unser Einverstaendnis per Kopfnicken gezeigt hatten bezogen wir das Zimmer, um uns dann auch gleich wieder auf den Weg zu machen. Denn schliesslich waren noch ein paar Dinge zu klaehren. So z.B. wie und wann wir wieder nach La Paz kommen koennten, denn in vier Tagen musste ich wieder dort sein um meinen Flug zu bekommen. Und ob es dann noch moeglich ist eine Tour durch den Dschungel zu machen. Nach vielen kleinen Gespraechen wurden all unsere Wuensche erfuellt und wir bekamen eine Tour und die Versicherung einen Nachtbus in 2 Tagen zurueck zu bekommen.
Darauf mussten wir erst einmal anstossen und gingen bei einem Franzosen, der nach Bolivien ausgewandert war, und dort ein Restaurant eroeffnet hatte gut essen und trinken.
Am naechsten morgen mussten wir dann wieder einmal etwas frueher aufstehen. Aber alles halb so wild, wir waren schliesslich sehr gespannt was uns die naechsten 2 Tage erwarten wuerde. So klopften wir puenktlich um 8:30 Uhr, nachdem wir gefruehstueckt, gepackt hatten und einkaufen waren, an die Tuer einer unserer Fuehrer.
Es ging dann auch gleich los. Mit einem Gelaendewagen fuhren wir erst durch kleinere Siedlungen am Rande des Nationalparkes, bevor wir immer tiefer in das Gruen eintauchten. Irgendwann kreuzte ein Fluss unseren Weg, doch das schien keinen weiter zu interessieren. Da wurde dann der Allradantrieb eingeschaltet und hindurch ging es durchs Wasser. Die Wege wurden immer feuchter und schmaler bis sie sich in Match verwandelten. Auch Wurzeln und sogar der ein oder andere Baum legten sich uns in den Weg. Es war eine Fahrt nach der man sagen konnte, man ist richtig durchgeschuettelt.
Irgendwann dann, mitten im Wald, hieleten wir auf einer Anhoehe an und liessen das Auto einfach dort stehen. Wir schnallten unsere Rucksaecke auf und zu sechst (wir drei und drei Fuehrer) machten wir uns auf ins Abenteuer. Zuerst durch den Sekundaerwald, in dem noch richtige Wege zu verzeichnen. Dabei begegneten uns schon eine Ameisenarten und auch Affen, die sich in 15 Meter Hoehe durch die Baeume hangelten. Nach etwa einer Stunde Fussmarsch gelangten wir zu einer Huette, wo wir eine kleine Rast machten und uns danach in den richtigen Urwald begaben. Da war dann nichts mehr mit Weg, sondern nur noch ein mit Machete selbst geschaffener Pfad eroeffnete uns ein Durchkommen. Oder aber wir watteten durch das Flussbett, was manchmal recht schmerzhaft fuer die Fusssohlen war, denn es gab Stellen mit vielen spitzen, scharfkantigen Steinen. Nach weiteren 2-3 Stunden Fussmarsch kamen wir an einem natuerlichen Basin des Flusses, wo wir unser Lager aufschlugen und uns ein wenig ausruhten. Erst am spaeten Nachmittag ging es nochmal los.Denn in der Daemmerung werden bekanntlich die meisten Tiere erst so richtig aktiv. Entlang des Flusses liefen wir eine Stunde hin, um dann wieder umzukehren um in der bereits endenden Daemmerung (es war schon maechtig dunkel) wieder unser Nachtlager zu erreichen. Auf diesem Daemmerungstripp begegneten uns ein paar schoene bunte Voegel doch ansonsten nahmen wir die aktiv werdende Tierwelt nur ueber den Hoersinn war.
Am Lager wieder angekommen taten uns die Fuesse ganz schoen boese weh, denn wir hatten die gesamte Strecke ohne Schuhe im steinigen Flussbett zurueckgelegt. Aber gut in der Broschuere stand ja auch was von Sandalen.
In der Dunkelheit, die sich nun voellig ueber uns ausgebreitet hatte, kochten wir ueber einem Feuer unser Abendbrot, bevor wir ziemlich fertig von dem Tag in unserem Zelt verschwanden.
Der folgende Tag gestaltete sich dann aehnlich mit viel Fussmarsch, Zirpen , Voegel betrachten und einmal sogar einen Leguan. Am spaeten Nachmittag erreichten wir dann wieder die Stelle an dem wir den Gelaendewagen abgestellt hatten und fuhren mit diesem wieder zurueck nach Buena Vista.
Insgesamt war es eine echt schoene Tour, in der man die noch unberuehrte Natur einfach mal hautnah erleben konnte.
Von Buena Vista mussten wir mit einen Microbus in einen Ort fahren, den der Nachtbus aus Santa Cruz durchfahren sollte. Dort angekommen hiess es um 22:00 kommt der Bus. Na gut, da wir noch ne Menge Zeit hatten setzten wir uns auf den Plaza und spielten ein paar Runden Skat. Doch auch um 22:30 Uhr war noch kein Bus in Sicht. Wir wurden langsam ungeduldig, doch nach einer weiteren halben Stunde traf er ein. Und 15 Stunden Busfahrt lagen vor uns.
So sind wir am fruehen Nachmittag hier wieder in La Paz eingetroffen, wo wir die letzten "Vorkehrungen" fuer meine Abreise machten.
viele liebe gruesse aus der ferne...
...gnuwwel + nicole...
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